Bestimmen der O-Ring Abmessungen
O-Ringe unterliegen durch die Beanspruchung und der damit verbundenen Materialermüdung einer bleibenden Verformung. (Druckverformung)
O-Ringe mit kleinerer Schnurstärke weisen einen höheren Druckverformungsrest auf. Daher sollten O-Ringe mit grösstmöglichen Schnurstärken gewählt werden.
Aussendichtend
Bild 3

- Grösstmögliche Schnurstärke W wählen.
- O-Ring ID mit der geringsten Abweichung (-) von B aus dem Sortiment wählen.
Innendichtend
Bild 4

- Grösstmögliche Schnurstärke W wählen.
- O-Ring ID mit der geringsten Abweichung ( oder -) von C aus dem Sortiment wählen.
Im Allgemeinen ist eine Dehnung bzw. Stauchung von ca. 6% von DM zulässig. Ab 6% ist aufgrund der Querschnittabnahme bzw. –zunahme eine Berücksichtigung bei der Auslegung der Nuttiefe erforderlich.
Die Berechnung erfolgt nach der Guldinischen Formel wie folgt:
W nach = W vor √ DM vor / DM nach
W vor Schnurstärke vor dem Einbau.
W nach Schnurstärke nach dem Einbau.
DM vor Mittlerer O-Ring Durchmesser vor dem Einbau.
DM nach Mittlerer O-Ring Durchmesser nach dem Einbau.
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